Käufer können energetische Angaben nur sinnvoll einordnen, wenn Herkunft und Zeitraum klar sind. Sammeln Sie deshalb Belege zu Heizung, Verbrauch und ausgeführten Arbeiten, bevor Sie pauschale Effizienzversprechen machen.
Was Eigentümer zusammentragen können
Notieren Sie Heizsystem, Einbau- und Wartungsdaten, vorhandene Verbrauchsabrechnungen sowie dokumentierte Arbeiten an Fenstern, Dach und Gebäudehülle. Ein einzelnes Verbrauchsjahr sagt wenig über das Gebäude allein: Nutzung und Witterung beeinflussen Zahlen. Unbekannte Werte bleiben als offen gekennzeichnet.
Was der GEAK leistet
Der Gebäudeenergieausweis der Kantone beschreibt die energetische Qualität nach einem einheitlichen System. Ein GEAK Plus ergänzt dies um einen Beratungsbericht mit Varianten. Laut offizieller GEAK-FAQ dürfen nur zertifizierte GEAK-Expertinnen und -Experten einen GEAK ausstellen. IMLU stellt keinen solchen Ausweis aus.
Ob für Ihr Objekt eine Pflicht oder ein Förderbezug besteht, ist kantonal und objektbezogen zu klären. Aus einer allgemeinen Website lässt sich keine einheitliche Regel für alle sechs IMLU-Kantone ableiten.
Im Verkaufsdossier
Trennen Sie gemessene oder belegte Daten von einer geplanten Sanierung. Ein vorhandener GEAK kann beigelegt werden; eine noch nicht ausgeführte Massnahme ist als Absicht zu bezeichnen. Bei Unklarheiten ist eine fachliche Prüfung der richtige nächste Schritt. Zur Entscheidung über Arbeiten.
Quellen
Herausgeber: IMLU, eine Marke der Ruta Group, Malters. Dieser Beitrag hilft bei der Vorbereitung; die konkrete Entscheidung richtet sich nach dem Objekt und den vereinbarten Leistungen.
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